Entstehen



Der Runde Tisch Steele geht auf eine Initiative der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Steele zurück. Er hat zwei Wurzeln:
Die Arche Noah Bewegung in Essen mit ihrer Initiative, in den einzelnen Stadtteilen Miteinander-Leben-Regeln (MLR) für ein gutes Zusammenleben zu entwickeln. Und die Bürgerversammlung in der Friedenskirche im Februar 2020, bei der über den Umgang mit der rechtsextremen Gruppierung „Steeler Jungs“ diskutiert wurde.
Am 27. Oktober 2020 gründete sich im Ev. Gemeindezentrum der Runde Tisch Steele mit dem Ziel, Miteinander-Leben-Regeln für Steele zu benennen und einen Weg mit den „Steeler Jungs“ zu finden.
Parallel zu diesem Prozess beauftragten die Stadt Essen und der OB das Institut ISSAB der Uni Duisburg Essen (Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung), Expertengespräche mit unterschiedlichen Playern in Steele zu führen, um das Zusammenleben zu fördern.
Am 9. September 2021 wurden im Rahmen eines Festes im Kulturzentrum Grend fünf MLR verabschiedet. OB Kufen war einer der Festredner.
Der Runde Tisch Steele ist heute ein Netzwerk von rund 25 Einrichtungen, Vereinen, Institutionen. Unterstützt wird er durch die Bezirksvertretung VII, Mitglieder des Rates der Stadt sowie zahlreiche engagierte Bürger*innen.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, uns für Demokratie einzusetzen, dh. im Sinne der MLR für Vielfalt, Kontakt, Zivilcourage, Nachhaltigkeit und Fairness, damit Steele ein l(i)ebenswerter, bunter Stadtteil bleibt.
